San Francisco – Abflug

Da wir heute noch etwas Zeit hatten, erkundeten wir noch mal San Francisco. Unser erstes Ziel war das Cable Car Museum. Dort erfuhren wir, wie sich die Cable Cars mithilfe des Cable fortbewegen und zwischendrin stehen bleiben können, obwohl das Cable sich immer bewegt. Danach gingen wir auf eine kleine Shopping Tour, erst am Hafen und dann ging es mit dem Cable Car weiter zu einer Mall. Von dort ging es mit dem Cable Car nochmal zurück nach Chinatown, wo wir, nachdem wir noch einen kleinen Rundgang gemacht hatten, unser Auto holten und dann zum Flughafen fuhren.

Ein paar Statistiken von der Reise:
Zurückgelegte Strecke mit dem Auto: 2194 Miles (3510 Km) ~250 Km/Tag
Zu Fuß zurückgelegte Strecke: 206 Km ~14,7 Km/Tag
Besuchte Hotels: 8

Back to San Francisco

Da sich unserer Reise dem Ende zuneigt, machten wir uns heute wieder auf nach San Francisco. Unser erster Stopp auf der Fahrt dorthin war in Columbia, wo es eine Art Freilichtmuseum gab, in dem die Zeit im Zeitalter der Goldgräber stehen geblieben ist. Wir liefen einmal durch das kleine Dorf und schauten uns alles an. Weiter ging es dann nach Sonora, dort schlenderten wir durch die Einkaufstraße und besuchten den ein und anderen Laden. Von Sonora ging es dann noch zu einem Walmart Super Store und danach in eine Mall wo wir jeweils etwas shoppten. Dann ging es über die Oakland Bay Bridge nach San Francisco zu unserem Hotel, in welchem wir schon bei unserer Ankunft waren. Nachdem wir gegessen hatten, ging es dann nochmal zum Hafen, um den Tag ausklingen zu lassen.

Yosemite Tag 2

Heute sind wir in Yosemite Valley gefahren, in welches mehrere Wasserfälle stürzen. Unser erstes Ziel war das Vistor Center, wo wir uns an einem Infostand mögliche Trails erklären ließen und wie wir zu diesen gelangen können. Wir entschieden uns für einen Trail, der zu einem Wasserfall führt. Zuerst mussten wir aber ein gutes Stück zum Trail laufen, da der Shuttle den Startpunkt des Trails derzeit nicht anfährt. Dort angekommen ging es an einem Gebirgsbach, dem Merced River, den Berg auf einem teilweisen sehr steilen Trail hoch. Kurz vor der Kante mussten wir dann Treppensteigen, die direkt am Wasserfall entlang führten und wo wir durch den Nebel vom Wasserfall etwas nass wurden. Der Trail heißt auch passend Mist Trail, also Sprühregen oder Nebel Pfad. Nach 300 Höhenmeter und fast 4 km erreichten wir die Kante des fast 100 Meter hohen Vernal Falls. Dort angekommen, genossen wir die Aussicht, trockneten uns im Sonnenschein und machten uns dann auf zum nächsten Wasserfall. Mit Sicht auf den Nevada Fall, 181 Meter hoch, machten wir eine Pause und stiegen dann wieder alle mühsam erarbeiten Höhenmeter auf dem John Muir Trail nach unten. Unten angekommen liefen wir zur nächsten Shuttlehaltestelle und fuhren mit dem Shuttle zum nächsten Wasserfall, Lower Yosemite Fall, dem 98 Meter hohen untersten Teil des dreistufigen Yosemite Fall. Dort drehten wir eine kleine Runde und machten uns dann auf den Weg zum Auto. Mit dem Auto fuhren wir dann zu einem Aussichtspunkt, dem Tunnel View, so benannt, weil er direkt neben der Einfahrt zu einem Tunnel liegt, von dem man das ganze Tal überblicken konnte. Unser letztes Ziel für den Tag war ein weiterer Wasserfall, die 189 Meter hohen Bridalveil Falls, und nach einem kurzen Spaziergang fuhren wir wieder zu unserem Hotel.

Yosemite National Park Tag 1

Da leider der direkte Pass (Tioga Road) aus Richtung Bishop immer noch geschlossen war, mussten wir heute einen größeren Bogen zum Yosemite Park fahren. Zwischendrin hielten wir am Mono Lake an, welcher einer der ältesten Seen Amerikas und wegen seiner Kalktuff-Gebilde bekannt ist. Wir wanderten einen kleinen Trail, auf dem sehr viele Eidechsen unterwegs waren, zum See runter und wieder hoch zum Visitor Center. Dort schauten wir kurz noch ins Museum und fuhren dann durch den Stanislaus Forest auf dem Sonora Pass Highway (108) und machten kurz am Donell See an einem Aussichtspunkt einen Stopp. Am Nachmittag waren wir im Yosemite angekommen, es ging über eine unebene Straße zum Hetch Hetchy Reservoir, welches ein großer Stausee ist, der auch von mehreren Wasserfällen gespeist wird. Zwei davon waren unser Ziel, dazu mussten wir erst über die Staumauer des O’Shaughnessy Dam und durch einen Tunnel, der durch den Fels führte, laufen, um den Wanderweg zu erreichen. Während unserer Wanderung zum ersten Wasserfall sahen wir sehr viele Schmetterlinge. Am ersten Wasserfall, den Tueeulala Falls, mussten wir barfüßig durch dessen Wasser laufen, um weiter wandern zu können. Beim zweiten Wasserfall, den Wapama Falls, mussten wir mehrerer Brücken überqueren, die direkt am Wasserfall entlang führten. Deswegen sind wir dann auch nass geworden, was aber nicht weiter schlimm war, da es relativ warm war. Da der Wanderweg kein Rundweg war, mussten wir auf dem gleichen, den wir gekommen waren, wieder zurück. Wieder am Auto angekommen, fuhren wir dann zum Hotel.

Death Valley

Heute ging es wieder Richtung Norden und zwar zum Death Valley. Je näher wir dem National Park kamen, desto wärmer wurde es, obwohl es ja in Las Vegas auch nicht gerade kalt war. Unser erster Stopp war ein kleiner Aussichtspunkt (Zabriskie Point), dort konnten wir die Hitze des Death Valleys das erstmal spüren. Es ging dann weiter auf die Badwater Road und als erstes zum Devils Golf Course der auf einem ausgetrockneten See liegt, wo Salzkristalle durch Wind und Regen zu kleinen zerklüfteten Türmen geformt wurden und nur der Teufel auf dieser Ebene Golf spielen kann. Weiter ging es dann zum Badwater Basin, dieser Teil heißt so, weil dort ein Reisender Halt gemacht hat und sein Esel das salzige Wasser nicht trinken wollte. Dort gab es noch einen kleinen Salztümpel in dem kleine Schnecken leben. Außerdem ist dies der niedrigste Punkt von Nordamerika mit -82 Höhenmeter. Dort in der Nähe zeigte unser Auto auch die höchste Temperatur von heute an, sie betrug 44°C. Nach einem kurzen Spaziergang ging es weiter zum Artists Drive, welcher durch eine beeindruckende Berglandschaft führte, die die verschiedensten Farben hatten. Wir machten dann noch einen Stopp beim Visitor Center in Furnace Creek. Dann fuhren wir weiter auf der State Route 190. Wir kamen an den Mesquite Flat Sand Dunes vorbei, bevor wir über zwei Gebirgsketten, die Amargosa und Panamint Range, fuhren, um dann schließlich zwischen der Sierra Nevada und den Inyo und White Mountains zu unserem nächsten Hotel in Bishop zu fahren.

Las Vegas

Bevor es heute nach Las Vegas ging, machten wir einen kurzen Stopp im Route 66 Museum in Barstow. Von dort ging es dann weiter nach Las Vegas, immer die Interstate 15 lang durch die Wüste. Da wir noch nicht einchecken konnten, machten wir uns auf dem Weg am Strip entlang und liefen diesen hoch an viele verschiedenen Casinos vorbei. Nachdem wir eingecheckt hatten, was länger dauerte, weil die Schlange sehr lang war, ging es zu einer Show vom Cirque du Soleil. Nach der sehr schönen und beeindruckenden Show erkundeten wir Las Vegas noch bei Nacht.

Fahrt Richtung Las Vegas

Heute verließen wir Morro Bay und fuhren weiter Richtung Süden nach Santa Barbara. Dort machten wir als Erstes halt an einem franziskanischen Kloster, welches im spanischen Stil erbaut wurde. Bei unserer Ankunft dort stellten wir fest, dass vor dem Kloster auch ein kleines Kunstfestival war, wo verschiedene Künstler mit Kreide Bilder auf den Platz vor dem Kloster malten. Als wir uns die Kunstwerke angeschaut hatten, ging es in das Kloster, wo man mehr über die Geschichte vom Kloster und dem Leben der Mönche dort erfuhr. Als nächsten fuhren wir dann zum Hafen, wo wir erst am Strand entlang liefen und dann weiter zu der Einkaufstraße und von dort zum Gerichtsgebäude von Santa Barbara, welches eine der schönsten Gerichtsgebäude sein soll. Von dort liefen wir dann wieder zum Auto und machten uns auf den Weg zum Hotel in Barstow.

Morro Bay

Heute verließen wir Visilia und fuhren zu unserem nächsten Hotel in Morro Bay. Auf dem Weg dorthin kamen wir wieder an riesigen Farmen vorbei und sehr vielen trockenen Wiesen und Hügeln. Nachdem wir eingecheckt hatten, ging es zum Hafen von Morro Bay, von wo wir erst Richtung Norden an den Strand, vorbei am Morro Rock, liefen, um dort einen längeren Spaziergang zu machen. Danach ging es zurück zum Hafen wo wir durch die verschiedenen Läden schlenderten. Am anderen Ende, im Shoreline Park, machten wir es uns auf eine Bank gemütlich und genossen die Sonne. Anschließend ging es wieder zurück ins Hotel.

Sequoia Nationalpark Tag 2

Heute ging es zum zweiten Mal zum Sequoia National Park. Unser erstes Ziel waren die Tokopah Falls. Dafür wanderten wir entlang eines Gebirgsbaches. Auf dem Weg zu den Wasserfällen sahen wir Eidechsen und ein Murmeltier. Nachdem wir die Wasserfälle bestaunt hatten, ging es wieder zurück zum Auto. Als Nächstes fuhren wir zum Tunnel Log, denn heute war die Straße dorthin geöffnet. Nachdem wir durch den Baumstamm gefahren waren, fuhren wir weiter zur Cresent Meadow, wo wir kurz Mittagspause machten. Danach machten wir eine kleine Wanderung zu verschiedenen Sequoias. Wieder beim Auto angekommen ging es zum Moro Rock, an dem wir die 360 Stufen erklimmen mussten, bevor wir von oben die Aussicht auf den ganzen Park genießen konnten. Unser letztes Ziel war der Auto Log, ein umgefallener Baumstamm, auf dem schon diverse Autos fotografiert wurden, danach ging es wieder zurück zum Hotel.

Sequoia Nationalpark Tag 1

Heute verließen wir Monterey und fuhren Richtung Landesinnere, es wurde heißer und heißer. Unser Ziel war der Sequoia Nationalpark. Während der Fahrt fuhren wir an riesigen Feldern und Farmen vorbei und dann ordentlich bergauf. Wir brauchten viereinhalb Stunden, um unser erstes Ziel zu erreichen, den General Grant Tree oder auch the Nation’s Christmas Tree genannt, weil ein Senator beschloss, dort jedes Jahr eine Weihnachtsfeier abzuhalten. Nach einem kleinen Spaziergang ging es weiter zum Visitor Center, wo wir Pause machten. Anschließend fuhren wir zum General Sherman Tree, welcher der Sequoia mit dem größten Volumen ist. Um zu dem Baum zu kommen mussten wir erst von dem Parkplatz 5 Minuten laufen, um diesen dann in seiner vollen Größe sehen zu können. Nachdem wir wieder zum Auto zurückgelaufen waren, wollten wir eigentlich zum Tunnel Log, doch leider ist die Straße dorthin noch geschlossen, deswegen machten wir einen kleinen Spaziergang um einen See, an dem sehr viele große Sequoias stehen (Big Trees Trail). Dann machten wir uns mit dem Auto über eine sehr kurvige Straße auf zu unserem Hotel in Visalia. Dort angekommen checkten wir ein und gingen dann Essen.